Zum Buch: Tiernan wächst in einem gefühlskalten Elternhaus auf. Dann begehen ihre Eltern kurz vor ihrem 18. Geburtstag zusammen Selbstmord. Sie haben vorher bestimmt, dass Tiernan bei ihrem Stiefonkel Jake in den Bergen von Colorado unterkommen soll. Dort in völliger Abgeschiedenheit und mit Jake und seinen Söhnen Kaleb und Noah kann sich Tiernan selbst finden und heilen...
Meine Meinung: Eine richtig schöne Geschichte! Tiernan kann nicht gut mit Menschen umgehen, da sie von ihren Eltern überhaupt nicht beachten wurde. Sie haben einfach überhaupt nicht mit ihr gesprochen! Die einzige Zuwendung hat sie von der Assistentin ihrer Mutter Mirai bekommen. Und so kommt sie als verstörter, schüchterner Mensch in die Berge zu Jake. Die drei bewirtschaften seit Jahren in ihrer Männerwirtschaft einen kleinen Hof mit Hühnern und Pferden und tunen Motorräder. Und dann kommt da plötzlich ein Frauenzimmer, was auch noch so süß und schutzbedürftig ist... Naja, ihr könnt euch ja vorstellen, was da zusammenprallt.
Der Schreibstil von Penelope Douglas ist einfach nur schön. Sie schafft es, die Landschaft super zu beschreiben, ohne dass man als Leser gelangweilt wird. Und die spicy Szenen - o la la! Da nur wenige Charaktere vorkommen, bekommen diese natürlich auch die nötige Tiefe. Ich konnte die Gefühlslage von allen sehr gut verstehen! Und so kommt es, dass das Ende so ist, wie man es zu Beginn überhaupt nicht erwartet!
Mein Fazit: Mir hat das Buch sehr gut gefallen, alles entwickelt sich langsam und bleibt nicht so, wie man es als Leser vermutet, die Geschichte hält also noch Überraschungen bereit! Herzschmerz, Liebe, Vertrauen, Angst und Hoffnung hier ist wirklich alles dabei!