Seit den Geschehnissen in Band 1 ist einige Zeit vergangen und Kindra hat mit ihren Nachwirkungen in Form der unendlichen Erschöpfung zu kämpfen. Sie hat sich schweren Herzens in die Hauptstadt Aaran zurückgezogen, in die sie niemals zurückkehren wollte. Von diesem Ausgangspunkt starten wir in Die Magie des Feuergreifs
Einen Teil der Geschichte nach Band 1 erleben wir im Laufe des zweites Bandes in der Retrospektive, sodass Susan uns zunächst noch im Dunklen lässt, was genau vor Beginn passiert ist. Das hat mich wahnsinnig gemacht - im positiven Sinne so bleibt zunächst auch nebulös, was genau mit Schi passiert ist...
Kindra erfährt während des Geschehens immer wieder erschreckende Enthüllungen, die ihre Welt, aber auch die gesamte Nation Peesra ins Wanken bringt. Dabei wird ihre Zerrissenheit sehr deutlich und ging mir richtig nah - sie bewegt sich in einem permanenten Spannungsfeld zwischen Verlust, Trauer, Schmerz und Hilflosigkeit, zwischen Hass und Liebe, Hoffnung und Verzweiflung.
Dabei spielt natürlich auch ihre Krankheit, die unendliche Erschöpfung - angelehnt an ME/CFS in unserer realen Welt - wieder eine große Rolle: was macht das mit einer Person, wenn sie nicht kann, wie sie gern will, und an vielen Tagen alles unfassbar viel Kraft kostet?
Ich bin ein bisschen traurig, dass die Dilogie schon zuende ist und würde so gerne wissen, wie Tee mit Ankiiminze schmeckt!