Und so beginnt es: DC Smith soll routinemäßig den Unfalltod des siebzehnjährigen Wayne Fletcher prüfen, der beim Baden mit Freunden im Fluss ertrank.
Der Polizist spielt hier die Hauptrolle, der Fall ist nur Nebenschauplatz. Tatsächlich geht es darum, dem Kollegen nahezubringen in den Ruhestand zu gehen. Seine Anwesenheit ist lästig, er kennt zu viele Geheimnisse, warum möchte er nicht in Rente? Beförderungen lehnt er ab, die Kollegen schauen zu ihm auf oder weg sobald er den Raum betritt. Um ihn umzustimmen bekommt er auch noch einen Azubi zugeteilt, ihm soll er die Raffinessen des Berufs zeigen. Der junge Kollege, Chris Waters, hat sich ihn als Mentor gewünscht. Der Detektiv sieht zwei Beweggründe darin entweder ist er ein Spitzel, der ihn observieren soll oder tatsächlich interessiert an der unkonventionellen Art wie Smith seine Fälle erfolgreich löst. Als er erfährt, dass er der Sohn eines Arbeitskollegen und Freundes ist, wird die Beziehung herzlicher.
Die Recherchen bringen die beiden zu einem, im Ruhestand befindlichen, Captain J. Hamilton, der sich auf seinem Anwesen eine Privatarmee leistet. Warum, fragen sich die beiden und forschen nach.
Bald schon werden sie in Verbrechen von internationalem Umfang (Jugoslawienkrieg) involviert.
Mit DC Smith hat Peter Grainger 2013 den englischen Krimiboden betreten - im Selbstverlag. Inzwischen sind es 15 Fälle mehr geworden und seine follower sind begeistert. Die Serie sollte dem Englischlehrer zunächst ein kleines Taschengeld nebenher einbringen, wurde aber zu einem größeren Erfolg als der Autor gedacht hat. Nun ist DC Smith auch in Deutschland angekommen. Mit seinem Debüt wird er sicherlich erfolgreich sein, steht er doch in der Tradition eines John Rebus in den nördlichen Gefilden und ist am Ende seiner Karriere angelangt, womit er sich sozusagen um nicht mehr sch.. muss. Der ersten Teil macht Lust auf viel mehr und hoffentlich folgen bald alle anderen 2 & 3 sind schon in der Pipeline des Verlags.