Die Bestsellerautorin Sabrina Brooks verarbeitet in ihren Thrillern ihre eigenen Erfahrungen: schwierige Kindheit, abwesende Mutter, liebloser Vater, zwei gescheiterte Ehen. Ihr zweiter Ehemann entpuppte sich als Soziopath, der ihr lange das Leben schwer machte. Doch nun ist sie glücklich auch ohne eine Liebesbeziehung. Als sie erfährt, dass ihr verstorbener Onkel sie als Alleinerbin eines Herrenhauses in England eingesetzt hat, bricht alles auseinander. Neugierig, mehr über die unbekannte Verwandtschaft zu erfahren, aber gleichzeitig mit dem Wissen, das Anwesen zu verkaufen, reist sie hin. Der charmante Anwalt Gray Abbott will sie überzeugen, Brooks Manor zu behalten
Erster Eindruck: Ein stattliches Herrenhaus auf dem Cover beeindruckend!
Sabrinas Kindheit wird mitnichten einfach gewesen sein: Die Mutter hat die Familie verlassen, als sie erst sechs Jahre alt war. Und ihr Vater, Alastair Brooks, legte nicht viel Wert auf ihre Anwesenheit. Als sie erwachsen war, hat er darum gebeten, ihn nur einmal jährlich zu besuchen, und zwar zu Weihnachten. Oha! Sabrina hat von ihrem verstorbenen Vater nichts über ihre Herkunft erfahren derartige Fragen hat er immer sofort zurückgewiesen. Nun ist sein Bruder verstorben und sie erbt ein Herrenhaus und den dazugehörigen Adelstitel. Wow, welch eine Entwicklung! Sabrina will nichts davon: kein Herrenhaus, kein Adelstitel. Sie ist überzeugt, dass das Anwesen in einem schlechten Zustand sein wird. Um den Verkauf abwickeln zu können, muss sie etliche Papiere unterschreiben. Der zuständige Anwalt Gray Abbott hat darum gebeten, dass sie nach England kommt, um sich das Anwesen zumindest einmal anzuschauen.
Mir war Sabrina sympathisch, ebenso Gray. Es ist keine Überraschung, dass zwischen den beiden sofort eine grosse Anziehung besteht. Ein kleiner Flirt in England, warum nicht? Sabrina ist nicht gebunden und Gray wohl auch nicht, denn ansonsten hätte er sicher etwas gesagt. Nun ja Das Buch hat sich flüssig lesen lassen. Am besten hat mir Philipp Brooks, der Vater von Gray, gefallen. Er war zudem der beste Freund des verstorbenen Rupert Brooks. Er konnte ihr wichtige Einblicke in das Leben ihres Vaters und ihres Onkels geben. Eine schöne Geschichte 4 Sterne.