Titel: Tricking a Bad Boy
Autorin: Leandra Seyfried
Verlag: Cove
Preis: 17,00€
Seitenzahl: 432 Seiten
Inhalt:
In Chicagos Unterwelt ist er die dunkelste Versuchung.
Die Gangs der Großstadt sind knallhart, doch Nova kennt das Spiel mit dem Feuer. Als angehende Geheimagentin ist sie es gewohnt, Grenzen auszuloten, und behält dabei stets die Kontrolle. Bis sie ausgerechnet Dan Conway gegenübersteht, dem kompromisslosen Sohn eines Gangbosses. Der Mann mit dem diabolischen Lächeln, den sie schon lange beobachtet und dessen Spielzüge sie kennt, zwingt sie zu einer Entscheidung: Entweder sie gibt sich als seine Freundin aus oder er liefert sie der Gang ans Messer. Aber Nova verfolgt ihre eigene Agenda. Der gefährliche Pakt ist ihre Eintrittskarte in die Abgründe eines Milieus, in dem Vertrauen tödlich sein kann. Je tiefer sie in diese Welt vordringt, desto stärker verschwimmen die Grenzen zwischen Auftrag und Obsession. Und Nova muss erkennen, dass am Ende nicht nur ihre Mission auf dem Spiel steht sondern ihr Leben.
Meine Meinung:
Ich habe bereits einige Bücher von Leandra Seyfried gelesen und freue mich jedes Mal riesig über neuen Lesestoff der Autorin.
Das Cover von Tricking a Bad Boy gefällt mir wahnsinnig gut. Es passt von der Farbgebung her sehr gut zur generellen Atmosphäre der Geschichte. Zudem leuchtet das Silber so schön, dass es einfach direkt ein Hingucker ist. Aber auch die Schlange macht einfach total neugierig auf das Buch. Ebenfalls hat das Buch einen Farbschnitt, der sehr gut zum Cover passt. Auch das Rot setzt hier noch ein kleines Highlight, was mir sehr gefällt.
Nova ist eine Protagonistin, bei der ich sehr gut ihre Handlungen nachvollziehen konnte. Sie musste viel durchmachen und versucht nun ihre Schwester wiederzufinden, weswegen sie sich als Geheimagentin der Organisation CIO angeschlossen hat.
Dan ist ein Bad Boy, aber einer von der guten Sorte. Er weiß, wo die Grenzen liegen, ist aber auch bereit, dass zu tun, was nötig ist. Die Eigenschaft, die ich am meisten an ihm geschätzt habe, war seine Loyalität, was für mich immer etwas ist das ich an realen wie auch fiktiven Charakteren sehr schätze.
Die Handlung hat mir gut gefallen, sowohl Nova als auch Dan haben ihre eigenen Ziele, weswegen sie eine gute Charakterausarbeitung hatten und auch für sich allein stehen konnten. Auch hat die Gang und die Tatsache, dass Nova eine Geheimagentin ist, so einiges an Spannung in die Geschichte gebracht, sodass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte.
Die Liebesgeschichte hat sich eher langsam entwickelt und ist dadurch eher ein Slow Burn Buch, was mir hier aber sehr gefallen hat. Man konnte wirklich nachvollziehen, woher die Gefühle kamen und wie sie entstanden sind. Dennoch konnte ich von Anfang an die Anziehung zwischen ihnen spüren, was mich einfach richtig hat mitfiebern lassen. Jeder der zudem morally grey Charaktere liebt, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen. Man ist selbst im Zwiespalt und überlegt ständig was nun die richtige Handlung ist, was für mich einfach ein gutes Spannungsfeld errichtet hat. Dadurch war ich selbst so involviert in die Geschichte das es wahnsinnig viel Spaß gemacht hat diese zu lesen und herauszufinden, welche Entscheidungen als nächstes getroffen werden.
Auch gab es einige großartige Nebencharaktere, die für mich die Geschichte nochmal abgerundet haben und die mir sehr ans Herz gewachsen sind. Insbesondere der found family Trope wurde hier richtig gut umgesetzt. Es war schön zu sehen, wie sehr sich die Charaktere aufeinander verlassen konnten, weswegen ich mich schon darauf freue einige im zweiten Band wiederzusehen.
Das Setting von Chicago fand ich hier auch sehr gut dargestellt. Leandra Seyfried hat einen sehr bildlichen und atmosphärischen Stil, der mich direkt in die Welt gezogen hat. Ich fand es total spannend diese Welt näher kennenzulernen und wie die Gang hier dargestellt wurde, auch Novas Leben als Geheimagentin hat für mich etwas sehr Neues in die Geschichte gebracht. Generell fand ich aber die Beschreibungen von Chicago toll, da ich von der Stadt noch nicht so viel gelesen habe, sondern eher in Filmen und Serien Eindrücke davon gewinnen konnte.
Der Schreibstil von Leandra Seyfried war absolut großartig und hat mich von der ersten Seite in seinen Bann ziehen können. Ich war komplett gefangen in der Handlung und der großartigen, actionreichen Atmosphäre der Geschichte. Ich freue mich einfach darauf im zweiten Band zurückkehren zu können.