Das Buch/Die Autorin:Die österreichische Schriftstellerin und ehemalige Rote Nasen-Clowndoktorin Barbara Pachl-Eberhart, geboren am 31.03.1974 in Wien, wurde im Jahr 2010 durch ihren Spiegel-Bestseller "Vier minus drei" bekannt, der vom Unfalltod ihres Mannes Helmut und ihrer beiden Kinder im Jahr 2008 und dem lebensbejahenden Umgang der jungen Frau mit ihrer Trauer handelt.Pachl-Eberhart absolvierte nach dem tragischen Schicksalsschlag eine Ausbildung in Poesie- und Bibliotherapie. Das Schreiben half ihr zurück ins Leben.Wie es aussieht:Ich bewerte hier die Filmausgabe des Buches, die 2026 erschienen ist. Ich finde sie optisch "eingängiger" und "massentauglicher" als das Titelbild der Originalausgabe; außerdem schafft sie natürlich eine direkte Verbindung zum Film. Dadurch wird der Kaufanreiz in den Buchhandlungen und online natürlich deutlich gesteigert.Das Originalcover ist für mich aber emotional tiefgehender und berührender gestaltet.Um was es geht (Klappentext des Verlages): Ein Schicksal, das erschüttert - und dennoch Mut macht, zu lebenWie schafft es eine Frau, die ihren Mann und ihre beiden kleinen Kinder durch einen Verkehrsunfall verliert, überhaupt weiterzuleben? Fünf Tage nach dem schrecklichen Ereignis schreibt Barbara Pachl-Eberhart einen offenen Brief an ihre Verwandten und Freunde, der in beeindruckender Intensität ihre Gefühle darlegt. Rasch findet das erschütternde Dokument durch Internet, Zeitungen und Zeitschriften eine große Verbreitung. Die Tragödie dieser Familie bewegt Tausende Menschen.In diesem Buch schildert Barbara Pachl-Eberhart nun ihren Weg in ein neues Leben. Die Offenheit, mit der sie sich ihrem Schicksal stellt, und der Mut, mit dem sie Schritt für Schritt in eine unbekannte Zukunft geht, zeugen auf ergreifende Weise von menschlicher Größe und einem unerschütterlichen Glauben an den Sinn des Lebens.Wie es mir gefallen hat:"Vier minus drei" ist eins der Bücher, bei dem ich schon vor dem Lesen Angst hatte, dass es mich emotional total crasht. Ich bin ein sehr empfindsamer und empathischer Mensch und die Tragödie die der Autorin, ihrem Mann und ihren Kindern widerfahren ist, ist einfach nur unbeschreiblich traurig. Dafür mein allertiefstes Mitgefühl.Leider muss ich aber sagen, dass mich das Buch tatsächlich nicht so berührt hat, wie ich dachte. Der Schreibstil war nicht wirklich meins und ich fand viele Passagen langatmig und auch etwas verworren. Hinzu kommen zahlreiche Glaubensansätze, die Barbara Pachl-Eberhart anscheinend geholfen haben, und das freut mich wirklich sehr für sie, die mir aber überhaupt nicht nahekamen. Ich spürte zwar die große Liebe für die verstorbene Familie, trotzdem wird mir das Buch nicht in guter Erinnerung bleiben. Ich werde mir allerdings die Verfilmung noch anschauen, vielleicht ist diese eher was für mich.Ich vergebe drei von fünf Sternen.