
Christopher Clark beschreibt minutiös die Interessen und Motivationen der wichtigsten politischen Akteure in den europäischen Metropolen. Diese Schlafwandler waren wachsam, aber blind, von Alpträumen geplagt, aber unfähig, die Realität der Greuel zu erkennen, die sie in Kürze in die Welt setzen sollten . Mit seinem eindrucksvollen Monumentalgemälde (NZZ) zeichnet der Autor das Bild einer komplexen Welt. Gegenseitiges Misstrauen, Fehleinschätzungen, Überheblichkeit, Expansionspläne und nationalistische Bestrebungen führten zu einer Situation, in der ein Funke genügte, den Krieg auszulösen. Dessen verheerende Folgen vermochte kaum jemand abzuschätzen.
'Dieses Buch hat alles um zum Maß aller Dinge in der Forschung zum ersten Weltkrieg zu werden. [. . .] Ein epochales Werk.' - Sonntagsblatt
'Es musste wohl ein Historiker aus dem fernen Australien kommen, um einen unvoreingenommenen Blick auf die europäischen Wirrnisse zu werfen.' - Stuttgarter Zeitung