Endlich Repräsentation! Auch, wenn mich die Geschichte an sich nicht überzeugen konnte.
Endlich Repräsentation! Wie oft suche ich nach einem Buch mit blinden Protagonist*innen.Und auch, wenn die Geschichte viel Potential hatte, konnte sie mich leider nicht fesseln. Ich hatte immer wieder die Hoffnung, dass ich sie noch spannend finden würde, aber leider habe ich es letztendlich nur wegen der Repräsentation gelesen. Ich fand das Buch leider doch sehr zäh, konnte mich auf die Charaktere nicht richtig einlassen und habe immer wieder zu anderen Büchern gegriffen.Glücklicherweise wurde im Nachwort erwähnt, dass mit jemandem gesprochen wurde, der auch einen Blindenführhund hat.Was ich dennoch schade fand: In Kapiteln, in denen es nicht um den Protagonisten ging, wurde über ihn oft als "der blinde" gesprochen oder gedacht. Hier hätte man auch einfach seinen Namen nutzen können. Außerdem hat es mich gestört, dass das Klischee von psychischer Erkrankung und potentieller Gefahr aufgegriffen wurde. Unser Protagonist wurde verdächtigt, weil er von einer psychischen Erkrankung bei ihm ausging.