Es entbrennt ein Krieg, der die Grundfeste Chicagos, der menschlichen wie der übernatürlichen Welt erschüttert und auch Harry mit sich reißt
Im 16. Band der genialen Reihe um den Chicagoer Magier Harry Dresden führten die anvisierten Friedensgespräche jäh zu einem Kriegsbeginn. In "Titanenkampf" müssen sich nun die verschiedenen mächtigen Parteien einer Titanen mit einer unerhörten Waffe, schrecklichen Verbündeten und nahezu ohne Aussicht auf einen Sieg stellen.Nachdem es im letzten Band ja relativ ruhig zuging und vor allem Politik im Raum stand, erschafft der Autor hier nun das actiongeladene Gegenstück, dass einen mitten hinein in einen grauenvollen Krieg schleudert. Einerseits brutales Fantasyabenteuer, beschreibt Jim Butcher hier doch auch die sehr grauenvollen Aspekte realen Krieges, die einen noch mehr schauern lassen als eine entfesselte Titanin.Nach dieser Schlacht ist nichts mehr wie es bisher war. Chicago, Harry, wir Leser*innen. Und trotz fulminantem Finale zieht Butcher hier die weiteren roten Fäden vom Beginn der Friedensgespräche zum Ende des Titanenkampfs und lässt einen atemlos, überrascht und voller Emotionen zurück.Selbst nach so vielen Büchern um Harry Dresden weiß der Autor immer noch zu überzeugen und zu überraschen, bleibt dabei seinen Charakteren und seiner Story treu und verleiht dem Ganzen erneut eine weitere Ebene. Einfach genial!Als Bonus gibt es am Ende noch eine weihnachtliche Kurzgeschichte, die ein halbes Jahr nach den Ereignissen aus Titanenkampf spielt und selbst in so wenigen Seiten das Besondere an Harry sehr gekonnt einfängt.