Let's Split UpIn Sanera ist ein altes Herrenhaus am Stadtrand seit Jahren unbewohnt und gilt als Spukhaus. Als zwei Schüler darin tot aufgefunden werden, wird dieser Spuk neu zu Leben erweckt - mit einer überforderten Polizei, Leuten die an Gerüchten festhalten und Personen, die die Wahrheit herausfinden wollen. Vier Freunde machen einen waghalsigen Schritt in Richtung Wahrheit - und landen damit ins Visier des Mörders.Ich empfehle das Buch jedem, der die bekannten Slasher mag/amüsant findet. Es ist definitiv mit dem einen oder Klischee ausgestattet, die man so aus allerlei Horrorfilmen kennt - das muss man natürlich mögen. Nicht alles ist sehr logisch oder nachvollziehbar, gerade was die eine oder andere Entscheidung/Handlung angeht, aber es konnte mich sehr gut unterhalten, weshalb ich darüber hinwegsehen kann. Sicherlich auch, aufgrund meiner Liebe für gewisse Slasher-Filme - ich finde das Buch erinnertstellenweise an Scream-Filme.Die Charaktere fand ich größtenteils gut geschrieben, nichts Besonderes aber gerade die Hauptcharaktere waren mir sehr sympathisch und ich hatte bei drei von vier immer große Sorge, dass ihnen etwas zustößt oder sie sogar sterben könnten.Für mich schafft es das Buch auch gerade dadurch, gute Spannung an bestimmten Szenen aufzustellen. Gerade wenn man als Horror-Filme gedanklich dabei ist zu erkennen, dass JETZT etwas passieren wird/soll/kann. Man kann sich natürlich über die eine oder andere Szene aufregen, auch ich habe mal mit den Augen gerollt, aber ganz allgemein kam das sehr selten vor - und bei dem Titel des Buches habe ich auch nicht damit gerechnet, dass die Charaktere zu 100 % logisch handeln werden. ;3Wie so oft (zumindest bei Scream-Filmen) - haut mich das Ende leider nicht so um. Ich kam zwar bis kurz vor dem Ende nicht darauf, wer der wahre Täter bzw. die wahre Täterin ist/sein könnte, aber die Endszene war mir einfach etwas zu sehr ausgeschmückt bzw. ging mir zu stark auf das Erklären von allem aus. Da es dennoch nich so viele Seite waren, kann ich auch darüber gut hinwegsehen.Der Epilog deutet auf eine Fortsetzung hin - die ich auch bereits ergoogelt habe - und auch wenn ich mich darauf freue, fand ich die Art und Weise etwas zuuuu inszeniert.Um das nochmal etwas deutlicher auszuschmücken, stecke ich den Rest in Spoiler ;3Ich finde diese Detektividee von Cams Mutter irgendwie einfach so plötzlich und seltsam. Ich hätte gedacht, sie bekommen den Hinweis doch selbst zur Polizei zu gehen bzw. sich dort ausbilden zu lassen etc. pp. Das wäre für mich naheliegender gewesen. Jetzt diese Detektivsache aufzuziehen, obwohl sie ja auch kurz vor dem Abschluss sind ... ich weiß nicht, irgendwie passt das nicht so ganz für mich.Und da das alles sowieso in Spoilern steht: Warum war es nochmal so wichtig darauf hinzudeuten das Buffy soooo viel schlauer ist als Jonesy? Vielleicht liebe ich Jonesy einfach zu sehr und deshalb frage ich mich das, aber gab es dafür wirklich eine Notwendigkeit? Das der Schatz in der richtigen Bibliothek der Stadt versteckt sein muss, habe ich mir recht schnell denken können als Leserin, auch ohne das man von Buffys Sicht darauf geführt wird ...Und Buffys großes Geheimnis war für mich auch etwas aufgebauscht. ^^" Aber, dass liegt vielleicht auch nur daran, dass man als Leser nicht so viel von ihrem Inneren mitbekommen hat und ich sie das ganze Buch über irgendwie nicht so mögen gelernt habe.