Auf Kriminalinspektorin Sakka Pienni von der Polizei Stockholm wartet die schwierige Aufgabe, den Mord einer jungen Mutter aufzuklären. Keine Einbruchspuren - hat sie vielleicht den Mörder gekannt und gar selbst in die Luxusvilla hereingelassen? Der Ehemann der Ermordeten Gustav ist voller Trauer. Je mehr Sakka gräbt, desto mehr steigt der Druck.Lange ist es her, dass ich was von Lina Bengtsdotter gelesen habe und ich habe es wieder sehr genossen! Was mir besonders an Schweden-Krimis gefällt, ist die düstere Atmosphäre, die Lina so unfassbar gut beherrscht. Mit Sakka startet sie eine neue Reihe und erschafft eine Protagonistin, die sich fest durchbeißt und ein großes Päckchen mit sich trägt. Das schafft diese düstere, melancholische und etwas fast schon depressive Stimmung, die ich an nordischen Bücher besonders finde und mag. Es kommt wunderbar ohne blutige und actionreiche Szenen aus. Es hat mich sehr gut unterhalten und für mich war es ein typischer Reihenauftakt, der einen neugierig auf die Folgebände macht und eine gute Charakterentwicklung verspricht.