¿ 225 Seiten | ET: 2.03.2026¿ Wie laut muss man werden, damit jemand merkt, wie einsam man ist?¿ Papa weg. Mama müde. Ich laut. von Parshad Esmaeili ist ehrlich, roh und gleichzeitig voller Humor. ¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿'¿:Parshad erzählt von ihrer Kindheit als Scheidungskind, von emotionaler Einsamkeit, dem Wunsch nach Anerkennung und davon, wie Humor zu ihrem wichtigsten Schutzschild wurde.¿ ¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿: Im Mittelpunkt steht die kleine Parshad, die viel zu früh lernen muss, mit Einsamkeit umzugehen. Während andere Kinder unbeschwerte Nachmittage verbringen, sitzt sie oft allein am Küchentisch. Besonders schmerzhaft fand ich die Darstellung ihres Bedürfnisses nach Anerkennung und Liebe. Dieses Gefühl, immer alles richtig machen zu wollen, um gesehen zu werden, zieht sich durch das gesamte Buch und macht viele Szenen emotional kaum auszuhalten.¿ Charaktere¿ ¿ Parshad: verletzlich, laut, witzig und unglaublich authentisch¿ ¿ Die Mutter: erschöpft, überfordert und dennoch eine tragende Säule¿ ¿ Die Frauen der Familie: stark, widerstandsfähig und geprägt von Verzicht¿ ¿ Der Vater: eine prägende, aber oft schmerzhafte Präsenz¿ Themen¿ Einsamkeit und Zugehörigkeit¿ Familiäre Konflikte¿ Aufwachsen zwischen Kulturen¿ Psychische Belastungen¿ Weibliche Stärke¿ Humor als Überlebensstrategie¿¿ Schreibstil¿ direkt und ungefiltert¿ emotional und bildhaft¿ humorvoll trotz schwerer Themen¿ teilweise sprunghaft durch viele Erinnerungen und Zeitsprünge¿ Besonders bewegt hat mich, wie offen Parshad über die Einsamkeit spricht, die viele Menschen kennen, aber nur wenige aussprechen.¿¿ ¿¿¿¿¿:Es ist ein ehrliches, mutiges und emotional intensives Buch über Einsamkeit, familiäre Wunden und die Suche nach dem eigenen Platz in der Welt. Nicht jede erzählerische Entscheidung hat mich vollständig überzeugt, aber die Offenheit, Verletzlichkeit und Kraft dieses Buches werden mir noch lange im Gedächtnis bleiben.