Der Klappentext hat mich gepackt, denn eigentlich ist dies nicht so mein Genre, aber er hörte sich zu spannend an, als dass ich die Geschichte nicht hätte lesen wollen. Leider war die Geschichte für mich aber nur okay.
Krimi/Thriller Fans kommen hier auf jeden Fall zu kurz und ich würde sagen, dass es doch ein Einstiegsbuch in das Genre ist. Die Geschichte fesselt einen zwar immer mal wieder, aber genauso kommen einige Längen vor. Rachael Davis-Featherstone schafft es aber die Geschichte so verworren zu erzählen, dass man bis zum Ende nicht darauf kommt, wer denn hier überhaupt der "Böse" ist. Intrigen und bösartige Machenschaften in einem coolen Setting mit Wendungen, die man so nicht kommen sieht. Eigentlich echt vielversprechend und das ist schon ganz gut gemacht. Auch die Charaktere könnten nicht unterschiedlicher sein. Es sind sehr viele Protagonisten, aber alle bleiben doch etwas blass erzählt und es fehlt ihnen an Tiefe. Nur Eva, unsere Protagonistin, erhält diese und bleibt als einizige präsent. Mala Sommers Stimme kann die Atmosphäre aber super einfangen und transportieren. Ich glaube nur, es wäre besser gewesen wenn die männlichen Protagonisten von einem Mann gesprochen worden wären. Die Umsetzung von Mala Sommer ist etwas holperig und sie spricht diese sehr überspitzt. Man muss sich gut konzentrieren auf die einzelnen Charaktere, denn stimmlich unterscheiden sie sich nicht ganz so stark voneinander. Trotzdem ist es ein Hörbuch, was mich unterhalten konnte.
Den zweiten Band möchte ich nicht lesen, aber es war kein schlechtes Hörbuch. Es passte nur einfach nicht für mich.