George Dupin ist wieder da, zum 15. Male eine Krimi aus der Bretagne, der sich mit den anderen 14 gut messen kann. Das Zwiebel- und Krimifestivals im Zusammenspiel manchmal etwas aus dem Ruder laufen können und das auch andere Rivalitäten von Mord zu Mord führen, ist nachvollziehbar.
Ich habe mich über weite Teile gut unterhalten gefühlt, es war nicht außergewöhnlich, aber ein Dupin geht eigentlich immer. Besonders im Sommer, da kann man sein Mütchen etwas kühlen, wenn dem Kommissar ein Eisbeutel auf der Beule hilft.
Christian Berkel mit seiner markanten Stimme und seinem perfekten Französisch passt gut zu seiner Figur Dupin, ich sehe ihn direkt vor mir, wenn er die Augen verdreht, weil ihm etwas gegen den Strich geht. Das zwischendurch Klima, Politik und Geschlechtergerechtigkeit zu Wort kommen, daran habe ich mich gewöhnt. Mir geht das, und auch das viele Französisch, die vielen französischen Gerichte aber manchmal gegen den Strich und nerven mich etwas. Dafür ist aber das Cover zum Verlieben, so sehe ich das Glück vor mir, in der Bretagne zu sein.
Fazit: Bis zum garantiert 16. Fall muss ich nun ausharren. Mal sehen, was Herrn Bannalec dann einfällt. Dupin wird jedenfalls Vater und dass Claire sich nicht den pflegeleichtesten aller Ehemänner erwählt hat, setze ich als bekannt voraus. Muss dann nur wieder ein spannender Mord her.
Diese Rezension gibt meine eigene Meinung wieder und wurde nicht mit Hilfe von KI erstellt.