Mit Better Than the Movies hatte ich zunächst einige Startschwierigkeiten. Die Kapitel sind recht lang, wodurch sich die Geschichte vor allem in der ersten Hälfte für mich etwas gezogen hat. Lange Zeit hatte ich das Gefühl, dass die Handlung nur langsam voranschreitet. Erst ab der zweiten Hälfte nimmt diese an Fahrt auf und konnte mich dann auch wesentlich mehr begeistern.Obwohl das Buch ohne Spice auskommt, war die Tension zwischen den Protagonisten spürbar und hat die romantischen Momente umso schöner gemacht. Besonders Wes hat mir gut gefallen - fürsorglich, humorvoll und attraktiv, einfach ein echter Book Boyfriend.Mit Liz hingegen wurde ich nicht ganz warm. Manche ihrer Entscheidungen konnte ich nicht nachvollziehen. Teilweise fand ich ihr Verhalten sogar etwas anstrengend.Positiv überrascht hat mich, dass zum Ende hin einige Entwicklungen anders verliefen, als ich zunächst erwartet hatte, was die Handlung für mich insgesamt abwechslungsreicher und weniger vorhersehbar gemacht hat. Da Enemies to Lovers zu meinen liebsten Tropes gehört, hatte ich in diesem Buch allerdings etwas höhere Erwartungen. Zwar gibt es zu Beginn einen Konflikt zwischen den Protagonisten, dieser gerät für meinen Geschmack jedoch recht schnell in den Hintergrund. Dadurch kam das Trope für mich nicht so stark zur Geltung, wie ich es mir gewünscht hätte. Insgesamt ist Better Than the Movies eine süße und unterhaltsame RomCom für zwischendurch. Den großen Hype um das Buch kann ich persönlich jedoch nicht ganz nachvollziehen.