Maggie ist unwissentlich mit einem Serienmörder verheiratet, der auch während gemeinsamer Familienurlaube mit den beiden Söhnen, tötet. Sie und die Söhne Otis und Finn ändern ihren Namen und nichts ist so wie vorher. Sobald die Presse ahnt, wer sie sind, müssen sie umziehen. Inzwischen leben die beiden Söhne ihr eigenes Leben und sind erfolgreich im Beruf. Nun hat Edward nicht mehr lange zu leben und einige Geheimnisse was die Opfer betrifft, die noch zu lüften sind, will er nur Maggie erzählen. Um den Opferfamilien helfen zur Ruhe zu kommen, lässt Maggie sich darauf ein.
Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und viel zu viel versprochen. Es fängt gut an und letztendlich bleiben die Figuren blass. Maggie, eigentlich Linda ist die Hauptfigur und ihr Alltag ist unspektakulär, sie ist eine ganz merkwürdige Frau, aufgrund ihrer Vorgeschichte allerdings auch nicht verwunderlich. Sie bleibt insgesamt distanziert und das hält sie nun schon 27 Jahre durch. Die Söhne lassen sich selten blicken und statten ihrer Mutter höchstens mal einen Anstandsbesuch ab. Nur die Essensausgabe für Bedürftige bringt ihr Erfüllung.
Ich habe mich durch das Buch gequält und es passiert rein gar nichts, das Ende ist auch nicht weiter überraschend. Von Spannung keine Spur. Zu keiner Figur in den Buch konnte ich einen Zugang finden.