Sehr stiller psychologischer Horror mit einigen Längen und vielen Nebenfiguren
In der Kleinstadt Castle Rock eröffnet der charmante und mysteriöse Leland Gaunt einen Antiquitätenladen namens "Needful Things" in dem jeder sein Lieblingsstück zu einem niedrigen Preis inklusive kleinen Streich erstehen kann, wodurch sich Castle Rock langsam in ein Pulverfass verwandelt, was nur noch von Sheriff Alan Pangborn aufgehalten werden kann. Die sehr stille Handlung weist vor allem in ersten Viertel einige Längen auf, die zäh wirken und das Erzähltempo stark abbremsen.Bei den Protagonisten steht sowohl der manipulative Gaunt als auch der vom Leben gezeichnete Alan im Zentrum der Handlung, die sehr gegensätzlich dargestellt werden, was zu einer interessanten Handlungsdynamik führt. Nebenprotagonisten sind zahlreich vorhanden und tragen gekonnt zum Facettenreichtum der Handlung bei.Wer stille Gruselgeschichten mit psychologischer Tiefe und markanten Charakteren mag, wird hier fündig.Der Schreibstil ist bildhaft, detailreich und von einem feinen Humor durchzogen.Einziger Minuspunkt: Die zähen Passagen, vor allem im ersten Viertel, mindern den Lesespaß ein wenig.Insgesamt kann ich das Buch empfehlen.