Diese Story ist der ultimative Grund, warum ich mich keiner Reisegruppe anschließen werde! :D
Eigentlich wollte Christa nur mit ihrem Verlobten in spe eine schöne Zeit in einer verschneiten, abgelegenen Lodge in den Rocky Mountains verbringen.
Mit von der Partie sind noch der Reiseleiter und acht weitere Teilnehmer der Reisegesellschaft. Klingt gemütlich - und wäre es sicherlich auch geworden, wenn nicht schon die Hinreise Probleme mit sich gebracht hätte und sich die meisten der Urlauber nicht in eine abgeschiedene Waldhütte hätten flüchten müssen.
Von hier an geht es Schlag auf Schlag - wortwörtlich wenn man so will ;) - denn bereits nach der ersten Nacht wird der abgetrennte Kopf des Tourguides aufgefunden.
Ab diesem Zeitpunkt beginnt das große Rätseln: Wer ist hier der Mörder?
Das hat wirklich Spaß gemacht und Darcy Coates hat ein konstantes Tempo an den Leser gebracht, so dass während der 470 Seiten kein Stück Langeweile aufkam.
Zwar hatte ich recht bald einen Anfangsverdacht, doch wurden bis dahin einige kluge Haken geschlagen, so dass die Story mich auch so bestens unterhalten hat. :)
Ich liebe ja Kammerspiele - und hier hat man wirklich ein ganz besonderes. Nicht nur, weil man die versprochenen Agatha Christie-Vibes wirklich wunderbar erlebt, sondern auch weil die Storyline aktiv fies ist. Psychologischer Horror, der einen zum Schwitzen bringt.
Kurzum: ich hatte echt Spaß und kann Thriller-liebhabern "Dead of Winter" ruhigen Gewissens empfehlen! :)